WĂ€hrend aktuell in vielen Teilen Europas die aufgrund der COVID-19 Pandemie eingefĂŒhrten BeschrĂ€nkungen langsam zurĂŒckgefahren werden, veröffentlicht die Fosway Group, Europas fĂŒhrender Analyst fĂŒr Personalmanagement, die Ergebnisse ihrer neuesten Studie zu den Auswirkungen der Pandemie auf die betriebliche Bildung. Die Studie betrachtet insbesondere den Einfluss auf Trainingsstrategien, die PrioritĂ€ten der Learning-Bereiche und deren Ausgaben. AuĂerdem bietet sie praktische Einblicke welche Tools Mitarbeiter beim Lernen in Krisenzeiten erfolgreich unterstĂŒtzt haben und welche nicht.

Einige Schlaglichter der Studie
âą Die Trainingsstrategie und -prioritĂ€ten haben sich fĂŒr 94% der Unternehmen als Reaktion auf die Pandemie geĂ€ndert. Zwei von drei Unternehmen haben sogar signifikante VerĂ€nderungen an ihren AktivitĂ€ten und ihrer Vorgehensweise vorgenommen.
âą Es ist nicht ĂŒberraschend, dass digitales Lernen stark zugenommen hat und die Ausgaben in fast allen Bereiche des digitalen Lernens bei der Mehrheit der Unternehmen gestiegen sind. Hierbei konnten die Ausgaben fĂŒr digitale Lerninhalte bei den meisten Unternehmen ZuwĂ€chse verzeichnen. 82% der Befragten geben an, dass die Nachfrage nach digitalem Lernen bei hochrangigen Stakeholdern gestiegen ist, wĂ€hrend 71% auch bei den Lernenden selbst eine erhöhte Nachfrage nach digitalem Lernen festgestellt haben.
âą Traditionelles E-Learning zeigt Anzeichen dafĂŒr, dass sowohl die Akzeptanz als auch der wahrgenommene Erfolg leicht nachlassen. Video-Inhalte haben Organisationen wĂ€hrend der COVID-19-Krise bisher am besten unterstĂŒzt, dicht gefolgt von kuratierten Inhalten. DemgegenĂŒber wurden maĂgeschneiderte E-Learnings, Standardkurse und Blended Learning als geringfĂŒgig weniger erfolgreich eingestuft.
âą WĂ€hrend sich die Mitarbeiter daran gewöhnen, aus dem Home Office und in virtuellen Teams zu arbeiten, wird die Zusammenarbeit zu einer zentralen PrioritĂ€t. 84% der L&D-Verantwortlichen halten es fĂŒr wichtiger, digitales Lernen in andere Unternehmensplattformen wie beispielsweise Microsoft Teams, Slack und Trello zu integrieren.
âą Sogenannte Learning Experience Plattformen (LXPs) und Spezial-Lösungen fĂŒr kollaboratives Lernen werden nach - wie nicht anders vorherzusehen war - virtuellen KlassenrĂ€umen als die erfolgreichsten Systeme eingestuft.
David Perring, Director of Research bei Fosway Group sagte, âSteckt man inmitten einer Krise ist es manchmal nicht leicht, einfach mal einen Schritt zurĂŒckzugehen und zu erkennen, wie weit man schon in so kurzer Zeit gekommen ist. Ja, wir haben mit der Virtualisierung von PrĂ€senzveranstaltungen einen Quick Win bei der BewĂ€ltigung der Folgen der Krise gesehen. Die RealitĂ€t ist jedoch, dass L&D Teams groĂe Forschritte in ihrem VerstĂ€ndnis der Zusammenarbeit zwischen rĂ€umlich getrennten Teams gemacht haben, als die Mitarbeiter aus dem Home Office arbeiten mussten. Die gewonnenen Erkenntnisse darĂŒber, wie man diesen Ansatz mit Hilfe existierender Kollaborationsplattformen in den alltĂ€glichen Arbeitsablauf einbinden kann, wird ein Game Changer, von dem viele seit Jahren sprechen.' Er fĂ€hrt fort: âWenn wir unseren Blick nach vorn richten, sind die nĂ€chsten 12 Monate natĂŒrlich nicht vorhersehbar, aber ohne Zweifel wird der wirtschaftliche Druck, dem Unternehmen ausgesetzt sind, die EinfĂŒhrung des digitalen Lernens nur noch weiter beschleunigen. Die betriebliche Weiterbildungslandschaft hat sich also nicht bloĂ fĂŒr den Moment geĂ€ndert - sie wird nie wieder dieselbe sein!â
Die Studie wurde als Online-Befragung unter den Mitgliedern des Corporate Research Networks der Fosway Group durchgefĂŒhrt. Die initialen Ergebnisse basieren auf Antworten von 108 Unternehmen.
Eine Kopie der Infographik mit allen Details steht kostenlos zum Download zur VerfĂŒgung:Â
Die Befragung bleibt auch weiter hier.