David Wilson, CEO, Fosway Group, highlights the need for HR teams to align productivity and performance with strategic objectives to have real business impact.

Daran besteht kein Zweifel: HR- und L&D-Teams werden im Jahr 2023 alle Hände voll zu tun haben. Es gibt derzeit so viel in den Organisationen zu tun, unter all dem üblichen Druck in Bezug auf Qualifikationen, Talentknappheit, Employee Engagement, geschäftliche Agilität, Produktivität, Leistung, Digitalisierung, Nachhaltigkeit und gestörte Lieferketten. Die Liste ließe sich noch viel länger fortsetzen..

Zu diesen allgegenwärtigen Herausforderungen kommt nun noch das aktuelle Geschäftsklima hinzu. In den letzten Jahren lag der Schwerpunkt auf dem Überleben während der Pandemie und der Anpassung an deren Bedingungen. Dieser Schwerpunkt hat sich nun auf das Überleben und die Anpassung an eine wirtschaftliche Rezession verlagert.

All dies wirft einige wichtige Fragen für Unternehmen sowie für Personal- und Weiterbilungsabteilungen auf. Was will Ihr Unternehmen erreichen? Wo steht es jetzt? Wie werden Organisationsziele und strategische Initiativen von der aktuellen Wirtschafts- und Geschäftslage beeinflusst? Wie kann HR/L&D die Organisation unterstützen und ihr helfen, den richtigen Weg zu finden, um diese Ziele zu erreichen? HR und L&D müssen unbedingt einen echten Mehrwert für das Unternehmen schaffen, indem sie sich an den Unternehmenszielen und -prioritäten orientieren und gleichzeitig dem Leitbild und den Prozessen einer modernen, auf den Menschen ausgerichteten Agenda treu bleiben. Das ist im Moment ein echter Balance- und Jonglierakt.

Die Exmployee Experience ist dabei entscheidend, sowohl aus organisatorischer als auch aus individueller Sicht. Und die jüngsten Untersuchungen von Fosway zeigen, dass HR/L&D dies erkannt haben. Für unsere HR Realities Studie 2022 befragten wir CHROs zu ihren obersten Prioritäten in diesen turbulenten Zeiten. 77 % von ihnen gaben an, dass die E ployee Experience ihre oberste Priorität sei, um als HR-Team erfolgreich zu sein. Allerdings gaben nur 17% an, dass ihr HR-Team derzeit eine unwiderstehlich gute Employee Experience bietet (38% sagten "vielleicht" böten sie es, 42% sagten sie böten es „nicht" und 3 % wußten es nicht), und nur 8 % bewerteten die Employee Experience als ausgezeichnet (44 % sagten "ziemlich gut", 41 % "durchschnittlich", 6 % "ziemlich schlecht" und 1 % "schrecklich").

Auf die Frage nach den wichtigsten geschäftlichen Herausforderungen ihres Unternehmens stand die Verfügbarkeit von Skills an erster Stelle, gefolgt von der Steigerung der organisatorischen Performance, der Verbesserung der Kundenzufriedenheit, der Servicequalität und der Resilienz derOrganisation.

All dies deutet darauf hin, dass es dringend erforderlich ist, sich auf typische HR/L&D-Themen wie Produktivität und Leistung der Mitarbeiter, Skills und Employee Experience, Wohlbefinden und Engagement zu konzentrieren und dies alles auf strategische Ziele auszurichten, um eine echte Wirkung auf das Unternehmen zu erzielen.

Skills und Fachkräftemangel bereiten vielen Arbeitgebern nach wie vor großes Kopfzerbrechen. Das Angebot an verfügbaren Talenten wird sich nicht plötzlich verbessern. Daher müssen sich die Weiterbildungsteams genau überlegen, welche Fähigkeiten für das Unternehmen wichtig sind, wo die Qualifikationslücken liegen und wie sie zu einem Upskilling und Reskilling der Belegschaft beitragen können, um den Geschäftsanforderungen gerecht zu werden. Es geht darum, die Bedürfnisse des Unternehmens mit den Wünschen und dem beruflichen Werdegang des Einzelnen in Einklang zu bringen.

Die Krise bei den Lebenshaltungskosten rückt für viele Menschen an die oberste Stelle ihrer Prioritätenliste, da sie mit finanziellem Druck und grundlegenden Fragen wie "Kann ich meine Hypothek bezahlen?" oder "Kann ich es mir leisten, meine Wohnung zu heizen?" zu kämpfen haben. Und die Arbeitgeber kämpfen mit grundlegenden Fragen wie "Kann ich es mir leisten, meine Arbeitskräfte zu halten?" und "Kann ich meine Energiekosten decken?

Die Frage für HR/L&D-Teams lautet: "Wie können wir unseren Beitrag in diesem unter Druck stehenden Umfeld optimieren? Der Schwerpunkt muss darauf liegen, den Unternehmen dabei zu helfen, eine Reihe spezifischer Geschäftsziele zu erreichen und gleichzeitig die Transformation der erforderlichen Skills mit Innovationen in den Bereichen KI und dem Metaverse voranzutreiben. Es geht um die Transformation von HR/L&D, ohne die transaktionale Seite der Dinge zu vernachlässigen. Kein Unternehmen kann es sich leisten, stillzustehen, auch nicht in Zeiten einer Rezession.

Wie ich zu Beginn dieses Artikels feststellte, gibt es für HR- und L&D-Teams im Jahr 2023 sehr viel zu tun und zu bedenken, und es wird sehr interessant sein, zu sehen, wo wir nächstes Jahr um diese Zeit stehen und wie viele Fortschritte wir gemacht haben.